Rechtsschutzversicherung Kosten

Sie fragen sich, welche Kosten eine Rechtsschutzversicherung mit sich bringt? Hier erhalten Sie die Antwort. Dazu erklären wir Ihnen unter anderem, welche Faktoren die Kosten beeinflussen. Außerdem gehen wir darauf ein, welche Kosten ein Rechtsschutz abdeckt.

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Kurze Antwort

Wie teuer die Rechtsschutzversicherung wird, hängt von den gewählten Leistungen ab. Die Anzahl der versicherten Personen, deren Beruf (ob Angestellter, Beamter oder Pensionist) und die Versicherungssumme stellen die Hauptfaktoren für die Berechnung Prämie dar. Bei einem umfassenden Schutz ist mit jährlichen Kosten zwischen 170 Euro und 330 Euro zu rechnen. Beim reinen KFZ-Rechtsschutz liegen die jährlichen Kosten zwischen 55 Euro und 130 Euro. Wer sich nur für den allgemeinen Rechtsschutz interessiert, muss in der Regel Beträge zwischen 140 Euro und 270 Euro zahlen.

 

Lange Antwort

Sie haben nun in kurzer Version erfahren, welche Kosten beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung auf Sie zukommen. Im folgenden möchten wir näher auf die Kostenfaktoren eingehen, zeigen die Preise von bestimmten Versicherungen und erklären, für welche Kosten ein Rechtsschutz aufkommt.

 

Kostenfaktoren

Die Kosten für eine Rechtsschutzversicherung hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. An dieser Stelle erfahren Sie, wie die folgenden Kostenfaktoren den Preis der Versicherung beeinflussen:

  • Der Versicherungsnehmer
  • Die Versicherungssumme
  • Varianten
  • Selbstbehalt
  • Freie Anwaltswahl
  • Vertragslaufzeit
  • Zahlungsintervall
  • Schadenfreiheit in Vorversicherung
  • Zusatzleistungen

 

Der Versicherungsnehmer

Rechtsschutzversicherungen gibt es für Alleinstehende, Paare sowie auch für alleinerziehende Elternteile oder Paare mit Kindern. Zu beachten ist, dass es auch Versicherungsgesellschaften gibt, die alle im gemeinsamen Haushalt des Versicherungsnehmers lebende Personen automatisch mitversichern. Je mehr Personen versichert sind, desto höher die Kosten.

Weiterhin sind beim Abschluss der Versicherung gewisse Angaben zum Versicherungsnehmer zu tätigen. Zu diesen zählen etwa das Alter, der Wohnort sowie der aktuelle Beruf. Auch diese beeinflussen die Kosten der Versicherung. Etwa ist die Chance für einen Rechtsstreit im jungen Alter höher als bei älteren Menschen. Entsprechend müssen jüngere Menschen häufig auch mehr zahlen.

 

Die Versicherungssumme

Bei der Versicherungssumme handelt es sich um jenen Betrag, den die Versicherungsgesellschaft – im Falle von Rechtsstreitigkeiten – übernimmt. Im Regelfall empfehlen Experten eine Versicherungssumme in Höhe von 100.000 Euro; mit einer Versicherungssumme in Höhe von 50.000 Euro ist eine Art “Basis-Versicherung” gegeben. Einige Gesellschaften bieten auch Summen von 150.000 Euro oder noch mehr an.

Hier sollte der Versicherungsnehmer keinesfalls den Sparstift ansetzen. Schlussendlich können Rechtsstreitigkeiten, die vor Gericht ausgetragen werden, jahrelang andauern, sodass mitunter Prozesskosten von rund 100.000 Euro keine Seltenheit darstellen. Dennoch ist zu bedenken, dass eine höhere Versicherungssumme auch mit höheren Kosten verbunden ist.

 

Varianten

Der Versicherungsnehmer kann zwischen einer KFZ-Rechtsschutz (bezugnehmend auf das Fahrzeug), einen allgemeinen Rechtsschutz (inkludiert sind etwa Arbeitsrecht, Erbrecht, Vertragsstreitigkeiten, etc.) oder einer Kombination aus beiden Elementen wählen. Eine Kombination ist entsprechend teurer als ein allgemeiner Rechtsschutz.

 

Selbstbehalt

Entscheidet sich der Versicherungsnehmer für eine Rechtsschutzversicherung mit Selbstbehalt, kann er durchaus bei den Kosten für die Versicherung sparen. Bei Verträgen, die mit Selbstbehalten ausgestattet sind, beträgt jener Wert im Regelfall 10 Prozent der endgültig entstandenen Kosten.

 

Freie Anwaltswahl

Ein wesentlicher Faktor – die freie Anwaltswahl. Hat der Versicherungsnehmer die Wahl einen x-beliebigen Anwalt zu wählen oder wird der rechtsfreundliche Vertreter von der Versicherung bestimmt? Hat der Versicherungsnehmer keine freie Anwaltswahl, wird die Prämie günstiger. Das bedeutet aber auch, dass der Versicherungsnehmer seiner Versicherungsgesellschaft – bezugnehmend auf den Anwalt – blind vertrauen muss.

 

Vertragslaufzeit

Die meisten Verträge haben eine Mindestlaufzeit von einem Jahr. Einige Rechtsschutzversicherungen sind jedoch auch 3 Jahre oder sogar länger bindend. Längere Laufzeiten bedeuten häufig auch geringe Kosten. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Versicherer können Einnahmen und Risiken bei längeren Verträgen besser kalkulieren.

 

Zahlungsintervall

Eine Rechtsschutzversicherung wird üblicherweise einmal im Jahr per Einzug gezahlt. Einige Anbieter geben ihren Kunden jedoch auch die Möglichkeit, quartalsweise oder gar monatlich zu zahlen. In dem Fall steigen meistens die Kosten. Versuchen Sie deshalb die Zahlung einmal jährlich durchzuführen, auch wenn Sie dann eine größere Summe mit einmal zahlen müssen.

 

Schadenfreiheit in Vorversicherung

Wenn Sie eine Vorversicherung besitzen, die schadensfrei blieb, kann sich das positiv auf Ihre Zahlungen auswirken. Hatten Sie hingegen häufig Streitfälle bei vorherigen Versicherungen, steigt in der Regel die Prämie, da Sie ein höheres Risiko für den Versicherer darstellen.

 

Zusatzleistungen

Zu den meisten Rechtsschutzversicherungen können zusätzliche Leistungen hinzugebucht werden. Beispielsweise können Sie sich zusätzlich für strafrechtliche Verlange absichern. Spezielle Tarife können Sie hier sogar gegen vorsätzliche Straftaten absichern.

Auch gegen Ehesachen (z. B. Scheidung) und Unterhaltsklagen können Sie sich über Zusatzleistungen absichern. Diese Leistungen sind nur in den wenigsten Versicherungen standardmäßig enthalten. Je mehr Zusatzleistungen Sie buchen, desto höher fallen jedoch auch die Kosten aus.

 

Beispieltarife

Anbieter

Deckungssumme

Kosten pro Jahr

Wüstenrot 

100.000 €

188,10 €

VAV 

125.000 €

213,00 €

HDI

200.000 €

219,00 €

donau

101.510 €

245,28 €

ARAG

ohne Limit

250,52 €

Für die hier angegebenen Werte wurde ein Online-Vergleich für ein Paar ohne Kinder in Österreich durchgeführt. Beide Personen sind Angestellte im Alter von 30 Jahren. Zudem bestand zuvor noch keine Rechtsschutzversicherung. Der Zahlungsintervall wurde auf einmal jährlich festgelegt. Außerdem wurden nur allgemeine Rechtsschutzversicherungen verglichen. Die Versicherungsnehmer dürfen darüber hinaus den Anwalt selbst bestimmen und legen sich auf eine Vertragslaufzeit von 3 Jahren fest. (Stand 2021)

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Kostenbeispiele

Für alleinstehende Versicherungsnehmer, die sich für einen Basisschutz in Höhe von 50.000 Euro sowie einer Kombination aus KFZ- und allgemeinen Rechtsschutz entscheiden, entstehen jährliche Kosten zwischen 174 Euro und 319 Euro. Beim allgemeinen Rechtsschutz würden die jährlichen Kosten zwischen 141 Euro und 260 Euro, beim reinen KFZ-Rechtsschutz zwischen 58 Euro und 128 Euro liegen.

Paare ohne Kinder, die sich für einen Basisschutz in Höhe von 50.000 Euro sowie einer Kombination aus KFZ- und allgemeinen Rechtsschutz entscheiden, liegen die Kosten zwischen 193 Euro und 320 Euro. Der allgemeine Rechtsschutz würde jährliche Kosten zwischen 158 Euro und 260 Euro verursachen. Der reine KFZ-Rechtsschutz liegt zwischen 57 Euro und 128 Euro.

Paare mit Kinder, die sich ebenfalls für einen Basisschutz in Höhe von 50.000 Euro und einer Kombination aus KFZ- und allgemeinen Rechtsschutz entscheiden, müssen mit Kosten zwischen 193 Euro und 320 Euro rechnen; der allgemein Rechtsschutz liegt zwischen 157 Euro und 260 Euro, der reine KFZ-Rechtsschutz zwischen 58 Euro und 128 Euro.

 

Welche Kosten übernimmt die Rechtsschutzversicherung?

Eine Rechtsschutzversicherung unterstützt Sie bei gerichtlichen Streitfällen. Hier verringert sie deutlich das finanzielle Risiko, welches ein Rechtsstreit mit sich bringt. Im Normalfall deckt der Rechtsschutz dazu folgende Kosten:

  • Anwaltskosten
  • Gerichtskosten
  • Aufwandsentschädigung der Zeugen
  • Gutachterkosten
  • Kosten für Sachverständige

Lesen Sie mehr dazu hier: Was übernimmt die Rechtsschutzversicherung?

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