Rechtsschutzversicherung Kosten

Wie teuer die Rechtsschutzversicherung wird, hängt von den gewählten Leistungen ab. Die Anzahl der versicherten Personen, deren Beruf (ob Angestellter, Beamter oder Pensionist) und die Versicherungssumme stellen die Hauptfaktoren für die Berechnung Prämie dar.

>>>Hier Klicken zum Vergleich<<<

Welche Faktoren sind maßgeblich für die Prämienhöhe der Rechtsschutzversicherung?

Der Versicherungsnehmer

Rechtsschutzversicherungen gibt es für Alleinstehende, Paare sowie auch für alleinerziehende Elternteile oder Paare mit Kindern. Zu beachten ist, dass es auch Versicherungsgesellschaften gibt, die alle im gemeinsamen Haushalt des Versicherungsnehmers lebende Personen automatisch mitversichern.

Die Versicherungssumme

Bei der Versicherungssumme handelt es sich um jenen Betrag, den die Versicherungsgesellschaft – im Falle von Rechtsstreitigkeiten – übernimmt. Im Regelfall empfehlen Experten eine Versicherungssumme in Höhe von 100.000 Euro; mit einer Versicherungssumme in Höhe von 50.000 Euro ist eine Art „Basis-Versicherung“ gegeben. Einige Gesellschaften bieten auch Summen von 150.000 Euro oder noch mehr an. Hier sollte der Versicherungsnehmer keinesfalls den Sparstift ansetzen. Schlussendlich können Rechtsstreitigkeiten, die vor Gericht ausgetragen werden, jahrelang andauern, sodass mitunter Prozesskosten von rund 100.000 Euro keine Seltenheit darstellen.

Varianten

Der Versicherungsnehmer kann zwischen einer KFZ-Rechtsschutz (bezugnehmend auf das Fahrzeug), einen allgemeinen Rechtsschutz (inkludiert sind etwa Arbeitsrecht, Erbrecht, Vertragsstreitigkeiten, etc.) oder einer Kombination aus beiden Elementen wählen.

Selbstbehalt

Entscheidet sich der Versicherungsnehmer für eine Rechtsschutzversicherung mit Selbstbehalt, kann er durchaus bei den Kosten für die Versicherung sparen. Bei Verträgen, die mit Selbstbehalten ausgestattet sind, beträgt jener Wert im Regelfall 10 Prozent der endgültig entstandenen Kosten.

Freie Anwaltswahl

Ein wesentlicher Faktor – die freie Anwaltswahl. Hat der Versicherungsnehmer die Wahl einen x-beliebigen Anwalt zu wählen oder wird der rechtsfreundliche Vertreter von der Versicherung bestimmt? Hat der Versicherungsnehmer keine freie Anwaltswahl, wird die Prämie günstiger. Das bedeutet aber auch, dass der Versicherungsnehmer seiner Versicherungsgesellschaft – bezugnehmend auf den Anwalt – blind vertrauen muss.

Die Kosten im Überblick

Für alleinstehende Versicherungsnehmer, die sich für einen Basisschutz in Höhe von 50.000 Euro sowie einer Kombination aus KFZ- und allgemeinen Rechtsschutz entscheiden, entstehen jährliche Kosten zwischen 174 Euro und 319 Euro. Beim allgemeinen Rechtsschutz würden die jährlichen Kosten zwischen 141 Euro und 260 Euro, beim reinen KFZ-Rechtsschutz zwischen 58 Euro und 128 Euro liegen.

Paare ohne Kinder, die sich für einen Basisschutz in Höhe von 50.000 Euro sowie einer Kombination aus KFZ- und allgemeinen Rechtsschutz entscheiden, liegen die Kosten zwischen 193 Euro und 320 Euro. Der allgemeine Rechtsschutz würde jährliche Kosten zwischen 158 Euro und 260 Euro verursachen. Der reine KFZ-Rechtsschutz liegt zwischen 57 Euro und 128 Euro.

Paare mit Kinder, die sich ebenfalls für einen Basisschutz in Höhe von 50.000 Euro und einer Kombination aus KFZ- und allgemeinen Rechtsschutz entscheiden, müssen mit Kosten zwischen 193 Euro und 320 Euro rechnen; der allgemein Rechtsschutz liegt zwischen 157 Euro und 260 Euro, der reine KFZ-Rechtsschutz zwischen 58 Euro und 128 Euro.

>>>Hier Klicken zum Vergleich<<<

Das Fazit

Wer sich für eine Rechtsschutzversicherung interessiert, muss bei einem umfassenden Schutz mit jährlichen Kosten zwischen 170 Euro und 330 Euro rechnen. Beim reinen KFZ-Rechtsschutz liegen die jährlichen Kosten zwischen 55 Euro und 130 Euro. Wer sich nur für den allgemeinen Rechtsschutz interessiert, sollte mit Beträgen zwischen 140 Euro und 270 Euro rechnen.