Rechtsschutzversicherung Vergleich 2021

Die Komplexität der Rechtsschutz-Tarife macht die Auswahl schwierig, soll eine fundierte Entscheidung nach Preis und Leistung getroffen werden. Ein seriöser Rechtsschutzversicherungsvergleich ist daher das probate Mittel, sich zum einen Punkt für Punkt das passende Paket aus den unterschiedlichen Komponenten zusammenzustellen und zum anderen den für den jeweiligen Bedarf günstigsten Anbieter herauszufiltern.

Wir helfen Ihnen hierbei mit unserem eigenen Rechtsschutzversicherung Vergleich. Außerdem erklären wir Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl der Police achten müssen.

VERSICHERUNGSTARIFE DER RECHTSSCHUTZ KOSTENLOS & UNVERBINDLICH VERGLEICHEN

 

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

Immer wenn es zu einem Rechtsstreit kommt, ist dieser mit gewissen Kosten. Dieses finanzielle Risiko trägt man als Privatperson selbst. Außer: Man verfügt über eine Rechtsschutzversicherung. Eine solche sichert Sie gegen das finanzielle Risiko von Rechtsstreitigkeiten ab, in dem sie eine Vielzahl von damit verbundenen Kosten übernimmt. So zahlt die Rechtsschutzversicherung beispielsweise den Anwalt bei einem Mietrechtsstreit oder die Erstberatung im Fall eines Nachbarschaftsstreit.

Eine sehr gute Antwort zu dieser Frage gibt auch der folgende Infofilm:

 

Bei der Auswahl der Rechtsschutzversicherung kann zwischen unterschiedlichen Policen mit individuellen Versicherungsbausteinen gewählt werden. Einige Arten der Rechtsschutzversicherung möchten wir Ihnen an dieser Stelle näher bringen.

 

Privatrechtsschutz

Ein Privatrechtsschutz versichert die rechtlichen Interesse einer Person im privaten Bereich. So werden unter anderem Streitigkeiten und rechtliche Auseinandersetzungen im Alltag versichert. Dies kann beispielsweise das Arbeits- oder Mietrecht betreffen. Hier werden unter anderem Gerichts- und Anwaltskosten durch die Versicherung übernommen oder auch Zeugengelder gezahlt

Lesen Sie mehr hierzu: Privatrechtsschutz.

 

Familienrechtsschutz

Ein Familienrechtsschutz umfasst im Normalfall die gleichen Leistungen wie ein normaler Privatrechtsschutz. Die Besonderheit hier ist, dass auch Familienmitglieder mitversichert werden können. Der Familienrechtsschutz kann von Paaren, Familien und Singles mit Kind abgeschlossen werden.

Lesen Sie mehr hierzu: Familienrechtsschutz.

 

Kfz-Rechtsschutz

Eine Kfz-Rechtsschutzversicherung schützt bei Rechtsstreitigkeiten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen. Dazu zählen beispielsweise der Strafrechtsschutz im Falle eines Verkehrsunfalls oder Unterstützung beim Vertragsrecht (z.B. Kaufvertrag bei Autokauf).

Lesen Sie mehr hierzu: Kfz-Rechtsschutzversicherung.

 

Unternehmensrechtsschutz

Die bisher vorgestellten Arten der Rechtsschutzversicherung beziehen sich auf den Schutz von Privatpersonen. Eine Unternehmensrechtsschutz hingegen deckt die Kosten von Rechtsstreitigkeiten für Unternehmen sowie Selbstständige ab. Sie zahlt dann etwa Prozess- sowie Anwaltskosten.

 

Was zahlt eine Rechtsschutzversicherung?

Eine Rechtsschutzversicherung kommt in der Regel für Kosten auf, welche in Folge von rechtlichen Auseinandersetzungen entstehen. Neben Anwalts- und Gerichtskosten werden ebenfalls Zeugengelder und Kosten von Sachverständigen übernommen. Die Kosten werden dabei unabhängig vom Ausgang des Prozesses von der Versicherung getragen. Die genauen Versicherungspunkte variieren je nach Versicherung und dem gewählten Tarif.

 

Von einer Rechtsschutzversicherung ausgenommen sind hingegen im Normalfall:

  • Rechtsverfahren gegen den eigenen Versicherer
  • Verhandlungen vor den Verfassungsgerichten oder internationalen Gerichtshöfen
  • Anklagen bei vorsätzlichen Straftaten
  • Klagen zur Abwehr von Rechtsansprüchen
  • Streitigkeiten auf Grund von Baumaßnahmen

Lesen Sie mehr dazu hier: Was übernimmt die Rechtsschutzversicherung?

 

Darum ist ein Vergleich von Rechtsschutzversicherungen sinnvoll

Rechtsschutzversicherungen liegen preislich in einem ähnlich geringen Bereich von wenigen Euro pro Tag. Alleine aus Kostensicht macht es entsprechend keine Sinn, einen Rechtsschutz Vergleich durchzuführen. Anders sieht das Ganze für die angebotenen Leistungen aus:

Hier gibt es erhebliche Unterschiede, was unter anderem die Deckungssumme, die Selbstbeteiligung und die übernommenen Kosten angeht. Hier können Sie mithilfe eines Vergleichs ohne Probleme nach der passenden Police für Ihre Bedürfnisse filtern, ohne dass Sie unzählige Versicherungen händisch vergleichen müssen.

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Vorgehen bei einem Rechtsschutzversicherung Vergleich

Schon die Anzahl der zu versichernden Personen, die zum Start in einen Rechtsschutzversicherungen Vergleich eingegeben werden muss, löst die erste Selektion aus: Wählen Sie beispielsweise “Paar ohne Kinder”, wird die enorme Anzahl an Tarifen um die Angebote für Singles oder für Familien reduziert. Der Hintergrund liegt in der Kalkulation der Rechtsschutzversicherer: Kann ein Single von Rabatten profitieren, weil das Risiko für Rechtsstreitigkeiten rein statistisch gesehen geringer ausfällt, fallen für Familien mit Kindern wiederum höhere Kosten an.

Es kommt also schon auf die genaue Abgrenzung der persönlichen Verhältnisse, aber auch der eigenen Ansprüche an, um überhaupt die passenden Tarif-Varianten aufgeführt zu bekommen. Dazu werden in der Folge weitere Filter gesetzt, wie zum Beispiel zu Geschlecht, Alter und Beruf. Ein Pensionär benötigt keinen Arbeitsgerichts-Rechtsschutz, ein Selbständiger wiederum einen anderen als ein Angestellter – hier kommen also verschiedene Rechtsschutztarife ins Spiel. Diese Vorauswahl, die die Ergebnisliste schon drastisch reduziert, ließe sich ohne einen modernen Vergleichsrechner nur mühevoll bewerkstelligen – hier reichen einige Klicks aus.

 

Korrekte Eingaben sorgen für belastbare Ergebnisse

Schon aus dieser Funktionsweise wird klar, dass die persönlichen Daten exakt vorgegeben werden müssen. Sowohl das Alter als auch die Berufsgruppe sind dabei wichtig, aber eben auch die Frage, ob Sie bereits eine Rechtsschutzversicherung haben: Kann nämlich ein lückenloser Versicherungsschutz nachgewiesen werden, profitieren Sie vom Wegfall der Wartefristen. Neukunden hingegen müssen eventuell diese in den unterschiedlichen Bereichen der Rechtsschutzversicherung hinnehmen – ein Blick in die Details gibt dazu Aufschluss.

In den nächsten Schritten werden die Eckdaten für das Produkt selbst abgefragt: Die Versicherungssumme bezeichnet die Höchstgrenze der im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten anfallenden Kosten, die die Rechtsschutzversicherung für Sie übernimmt. Hier stehen verschiedene Varianten zur Auswahl, die sich natürlich direkt auf den Versicherungsbeitrag auswirken.

Einen guten Kompromiss stellen 100.000 Euro dar – alternativ können Sie weniger, aber eben auch mehr vereinbaren. Die Art der Bezahlung des Versicherungsbeitrags wird explizit abgefragt, da es einige Versicherer gibt, die auf dem Bankeinzug bestehen – das ist nicht nur kostengünstig, sondern stellt auch die Beitragszahlung generell in einem größeren Maße sicher, als dies bei einer Überweisung der Fall ist. Legen Sie also Wert darauf, Ihre Beiträge zur Rechtsschutzversicherung individuell zu überweisen, fallen diese Versicherer aus dem Vergleich heraus – allerdings sind das in der Regel die Günstigen.

Die Auswahl der gewünschten Tarif-Bausteine zur Rechtsschutzversicherung ist natürlich eminent wichtig: Zur Auswahl stehen die Bereich Kfz- und Allgemeiner Rechtsschutz, die Sie selbstverständlich auch als Paket vereinbaren können. Modifizieren Sie im nächsten Schritt den Versicherungsumfang, dazu können Sie entweder auf bereits eingestellte Lösungen zurückgreifen oder aber individuell vorgehen. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht: Mit gezielten Fragen, zu denen wichtige Erläuterungen geliefert werden, wird die Tarifauswahl weiter eingegrenzt.

 

Rechtsschutzversicherung Produkte auf den eigenen Bedarf zuschneiden

So können Sie zum Beispiel für den Kfz-Rechtsschutz festlegen, ob der Versicherungsschutz nur für ein Fahrzeug oder für alle auf Sie und Ihre Partnerin oder Ihren Partner zugelassenen Fahrzeuge gelten soll. Eine weitere Unterscheidung wird in Bezug auf das Lenken fremder Fahrzeuge getroffen, wobei auf die private Nutzung abgestellt wird.

Der wichtige Punkt ist der Kfz-Vertragsrechtsschutz, der sich mit rechtlichen Auseinandersetzungen zu Kaufverträgen oder zu Reparatur- und Service-Leistungen befasst. Haben Sie hier Ihre Vorstellungen eingegeben, selektiert der Vergleichsrechner die entsprechenden Rechtsschutzangebote für Sie.

Ebenso gehen Sie für den Allgemeinen Rechtsschutz vor, allerdings sind die Fragen hier deutlich zahlreicher: So erfahren Sie beispielsweise, dass eine Grundausstattung, also ein Basis-Rechtsschutz, sich auf den Schadenersatz- und Straf-Rechtsschutz konzentriert. Wollen Sie also die Kosten aus Vertragsstreitigkeiten einschließen, dann geben Sie dies an dieser Stelle vor. So stellen Sie sich Punkt für Punkt den Versicherungsschutz zusammen, der wirklich zu Ihrem Bedarf passt: Vermieten Sie keine Wohnungen, brauchen Sie das auch nicht abzusichern.

Besonderes Augenmerk sollten Sie auch auf die Vorsatzdelikte, die generell ausgeschlossen sind, richten: Werden Sie eines solchen Deliktes bezichtigt, dürfte also keine Rechtsschutzversicherung Ihre Verteidigung bezahlen. Mit dieser Klausel können Sie dies ändern – solange Sie nicht wirklich vorsätzlich gehandelt haben. Stellt sich dies nämlich im Verfahren heraus, entfällt der Versicherungsschutz rückwirkend. Ist der Vorwurf allerdings unberechtigt, dann genießen Sie die Kostenübernahme durch den Versicherer.

 

Aktive Beitragsgestaltung in der Rechtsschutzversicherung

Sobald Sie Ihre Produktkriterien festgelegt haben, können Sie die Höhe der zu zahlenden Beiträge beeinflussen: Zum einen gibt es Rahmenverträge für bestimmte Arbeitgeber, die Sie detailliert aufgelistet finden – wählen Sie einfach Ihren durch Anklicken aus. Zum anderen wird unfallfreies Fahren auch im Kfz-Rechtsschutz belohnt, Sie profitieren also von der Bonus-Stufe 0 an aufwärts.

Weitere Möglichkeiten zur Beitragsreduzierung eröffnen sich mit einigen Einschränkungen, die Sie kalkuliert hinnehmen können. Die einfachste Variante ist die Vereinbarung eines Selbstbehaltes: Bei jedem Fall haben Sie einen bestimmten Betrag selbst zu tragen. Die Entscheidung ist Ansichtssache und will gut überlegt sein. Bleiben Sie zum Beispiel in einem Jahr ohne Rechtsschutzfall, haben Sie unter dem Strich gespart. Müssen Sie sich in mehreren Fällen eines Rechtsbeistandes bedienen, legen Sie wiederum drauf. Es empfiehlt sich daher, zunächst die mögliche Einsparung zu ermitteln, um dann eine überlegte Entscheidung zu treffen.

Mit dem Verzicht auf die freie Anwaltswahl können Sie ebenfalls Beiträge zur Rechtsschutzversicherung einsparen. Der Hintergrund ist plausibel: Die Rechtsschutzversicherungen haben mit bestimmten Anwälten Rahmenverträge geschlossen, sodass sie hier mit niedrigeren Kosten rechnen können. Melden Sie nun einen Rechtsschutzfall, empfiehlt Ihnen Ihr Rechtsschutzversicherer einen Anwalt – Sie sparen auf der anderen Seite bis zu 20 Prozent des Beitrags. Natürlich können Sie trotzdem selbst bestimmen, welchen Rechtsanwalt Sie beauftragen, müssen dann aber mit teilweise hohen Selbstbehalten rechnen.

Ebenso hat auch die Entscheidung für eine lange Laufzeit Vor- und Nachteile: Beträgt der Beitragsrabatt bei zehn Jahren Vertragslaufzeit bis zu 40 Prozent, können Sie auf der anderen Seite in diesem Zeitraum nicht so ohne Weiteres auf Marktentwicklungen reagieren und wechseln. Grundsätzlich steht Ihnen zwar ein Kündigungsrecht nach Ablauf des dritten Jahres zu, dabei können dann aber auch die Rabatte teilweise zurückgefordert werden. Auf der anderen Seite würden Sie aber nicht in den Genuss kommen, sollten Sie eine kürzere Laufzeit wählen – auch ist die Entscheidung gut abzuwägen.

 

Vergleich clever nutzen und eine passende Auswahl treffen

Die Ergebnisliste weist nun im oberen Bereich alle Tarife auf, die Ihre Vorgaben erfüllen – abweichende Varianten sind separat aufgeführt. Für den besseren Überblick finden Sie diese auf der linken Seite nochmals aufgelistet. Nun haben Sie verschiedene Möglichkeiten der Analyse: Im ersten Stepp sollten Sie sich natürlich mit den Angeboten befassen, die Ihren Vorgaben entsprechen. Unter dem Reiter “Details vergleichen” erhalten Sie eine Aufstellung der Versicherungsbedingungen, die hier für die einzelnen Anbieter aufgeführt werden – und das Punkt für Punkt gegenübergestellt.
Mit optischen Hilfsmitteln, nämlich grünen Häkchen und roten Kreuzen, wird Ihnen der Überblick vereinfacht. Alternativ können Sie aber auch die Details in Ruhe nachlesen.

Eine weitere Möglichkeit eröffnet sich Ihnen auf der Übersichtsseite: Wenn Sie sich grundsätzlich für einen Anbieter entschieden haben, aber den Beitrag noch beeinflussen möchten, wählen Sie hier doch einfach den Selbstbehalt, den Verzicht auf die freie Anwaltswahl oder eine längere Laufzeit – die Auswirkungen können Sie jeweils direkt ablesen. Ebenso gehen Sie mit den Vertragsbestandteilen, dem Geltungsbereich oder den vielen anderen Kriterien vor, die sich direkt auf die Beitragsgestaltung, aber natürlich vor allem auf Ihren Versicherungsumfang auswirken.

Im unteren Bereich der Ergebnisliste finden Sie die Tarife, die Ihre Ansprüche nicht komplett erfüllen – mit der Angabe der Abweichungen. Können Sie einen Beitragsvorteil erzielen, sollten Sie also die Risiken kritisch abwägen: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ausgerechnet dieses Vertragsdetails negativ für Sie auswirkt? Solange Sie ausreichend Angebote zur Auswahl haben, die Ihre Vorstellungen komplett abdecken, sollten Sie allerdings keine faulen Kompromisse eingehen.

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Vergleichsrechner für Rechtsschutzversicherungen

Wie immer ist es eine Kosten-Nutzen-Abwägung, wenn Sie sich für einen Rechtsschutzversicherer entscheiden: Beitragshöhe und Versicherungsumfang sollten dabei effektiv ins Verhältnis gesetzt werden. Eine komfortable Rundum-Absicherung ohne Selbstbehalt und mit kurzer Vertragslaufzeit muss naturgemäß teurer ausfallen als ein Zehnjahresvertrag mit Selbstbehalt und einem Basis-Versicherungsumfang. Ein Vergleichsrechner kann die für eine sorgfältige Entscheidung notwendige Transparenz schaffen – die Wahl liegt aber ganz bei Ihnen.

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